Summerschool I und II an der TU Berlin

Im Frühjahr 2017 leiteten wir einen 6-wöchigen Kurs für Studierende aus USA an – im Sommer wird es mit einem Kurs für Studierende aus Kanada weitergehen. Beide finden an der Technischen Universität Berlin statt. Sie sind Fortführungen unseres DIY-Häcksler-Projekts, siehe unten.

Im Frühjahr haben wir in den Metallwerkstätten der Linienhöfe und des Instituts für Mechanik mit fünf Studierenden aus den USA einen Trichter für einen Grünschnitthäcksler gebaut. Der Bedarf besteht nach einem solchen nicht vom Stromnetz oder fossilen Brennstoffen abhängigen Häcksler unter anderem in Gemeinschaftsgärten in Berlin.

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Solarstromversorgung für die Altonale – Straßenfest in Hamburg

Auf der diesjährigen Altonale in Hamburg hat KanTe mit einer 3kW PV-Anlage einige Stände des Straßenfests mit Solarstrom versorgen können. Es gab eisgekühlte Getränke, Cocktails und auch leckerstes Streetfood. Wir haben uns trotz mangelndem Sonnenschein über zahlreiche interessierte Menschen an unserem Stand gefreut. Täglich fand ein Workshop rund um die Anlage und die Möglichkeiten selbst Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen zu können.

Unsere Anlage besteht aus mehreren Modulen, einem Laderegler, Wechselrichter und Batterieblöcken. Die Spitzenleistung beträgt etwa 3kWp. Wir freuen uns über Anfragen zur netzautarken Stromversorgung eurer Veranstaltungen etc.

 

Workshops zu Solarenergie – handwerk@school

Solarzellen liefern Strom für Mini-Motor

In Kooperation mit der SHK-Innung (Sanitär-Heizung-Klempner) macht KanTe eintägige Workshops für 8.-Klässler*innen im Rahmen der handwerk@school-Berufsorientierungstage.

Ein kurzer theoretischer Einstieg leitet die Schüler*innen zu den Themen Energie und Energiewende. Anschließend stellen sie eigene Überlegungen an, wie sie das Klima schützen können. Und dann wird’s schön praktisch: Beim Experimentieren mit Solarzellen und Löten einer eigenen Kleinstanlage können die Schüler*innen das Berufsbild „Anlagenmechaniker*in“ für Solaranlagen kennenlernen:

 

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Umwelt- und Klimaschutzprojekte mit Willkommensklassen

Mit Solarzellen betriebenes Boot

Im Jahr 2017 bieten wir eine Workshopreihe im Bereich Umwelt- und Klimaschutz für Willkommensklassen an Charlottenburger Schulen (Berlin) an. Das Angebot können Charlottenburger Schulen kostenfrei nutzen. Es umfasst jeweils 3 -5 Workshop-Tage im Block oder im AG-Format über mehrere Wochen. Am Ende jeder Reihe soll es eine kleine Abschlusspräsentation geben, in der die Schüler*innen ihr Wissen an interessierte andere Klassen weitergeben können.

Inhaltlich geht es um praktisch-haptische Erfahrungen mit Erneuerbaren Energien und Umweltschutz. In Blöcken à vier Schulstunden gibt es Gelegenheit für vieles: Basics des Wortschatzes zu Energie, Umwelt & Technik werden vermittelt. Gleichzeitig sollen die Schüler*innen selbst ganz praktisch forschen und experimentieren und dann selber bauen und basteln. Eigene Erfahrungshorizonte mit Erneuerbaren Energien können dabei in kleinen Gesprächsrunden oder beim Bau ausgelotet und geteilt werden.

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Webinar „Fahrradbetriebener Gartenhäcksler“

In den letzten Monaten hat KanTe, zusammen mit Cadus und der offenen Metall-Werkstatt Linienhof an der Entwicklung eines fahrradbetriebenen Häckslers gearbeitet (hier). So ein Häcksler kann zum Beispiel zum Zerkleinern von Küchen- und Gartenabfällen eingesetzt werden, um diese für die Kompostierung vorzubereiten. Die Ergebnisse unserer Arbeit, also den Prototypen, wollen wir euch nun in einem Webinar vorstellen.

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Seminare für kidz und Jugendliche im IGA-Klassenzimmer

Mitmachunterricht für Grundschule und Sekundarstufe 

KanTe bietet im Rahmen des IGA-Klassenzimmers auf dem Campus der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin-Marzahn 3 unterschiedliche Workshops für Schüler*innen an. Alle Termine liegen zwischen April und Juli 2017. Buchbar sind die Angebote direkt über die Links in den folgenden Workshopbeschreibungen.

(1) Der Workshop Forschung im Garten: Wie wachsen Radieschen? richtet sich an Grundschulklassen und beschäftigt sich mit dem Pflanzenwachstum. Warum wächst eine Pflanze? Was braucht sie dafür? Warum bleibt die eine Pflanze klein und gelb und die andere wird kräftig und grün? Diese Fragen nehmen wir im Radieschen-Workshop genauer unter die Lupe. In kleinen Experimenten und Anschauungsbeispielen finden wir heraus, welche Rolle das Licht für das Wachstum einer Pflanze spielt. Außerdem braucht die Pflanze Boden und Dünger um zu wachsen. Welche Funktion haben die beiden? Und dann sind die Pflanzen auch noch ständig durstig. Wir lernen die Bedeutung von Wasser für die Pflanze kennen. Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse werden in diesem Workshop zu kleinen Forschern und finden eigenständig Antworten zu diesen Fragestellungen.

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Tomatenseminar am wannseeFORUM

eigenes Bild

In der letzten Novemberwoche waren Lisa und Ari am schönen Wannsee – nicht zum baden, sondern um ein einwöchiges Seminar zum Thema „Ernährung und Globalisierung“ mit Jugendlichen aus einer Kreuzberger Schule mitzugestalten. Das Seminar war vom wannseeFORUM aus organisiert, wir beide waren als Gastdozent*innen zum Leiten von Werkstätten dabei. Im Seminar wollten wir…

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Photovoltaik – Plug&Play – Anlage

Plug&Play – Photovoltaikanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht zu installieren sind und über einen Steckdosenstecker sofort Strom bereitstellen können.

Im Oktober 2016 haben wir eine Plug&Play-Anlage für ein Einfamilienhaus im brandenburgischen Beeskow errichtet. Sie besteht aus 2 Solarmodulen und einem Modulwechselrichter. Insgesamt hat die Anlage 2 x 120 Watt und speist den erzeugten Sonnenstrom ins Hausnetz ein, wo er direkt zu 100% verbraucht wird.

Diese Art von Photovoltaik-Anlagen eignen sich besonders für Menschen, die nicht über eine eigene Dachfläche oder das nötige Investitionskapital für eine größere Solaranlage verfügen, aber die Energiewende trotzdem aktiv mitgestalten wollen und eigenen erneuerbaren Strom nutzen möchten. Es gibt sie mit Unterkonstruktion für den Garten oder mit Aufhängung für den Balkon im Mietshaus.

 

SolarPowers – Photovoltaikanlage an der TU Berlin

In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein SolarPowers e.V. (http://www.solarpowers.de/) errichtete KanTe eine 30 kW Photovoltaikanlage auf dem Dach der Volkswagenbibliothek in Berlin.

Was vor 2 Jahren als ambitioniertes Projekt von Studierenden der TU Berlin begann, erlebte jetzt einen Höhepunkt mit der Errichtung einer 30 kW PV-Anlage auf dem TU Campus in Charlottenburg. Die Planung der Anlage, Koordination der einzelnen Akteur*innen sowie die Vorbereitung und Durchführung der Baustelle fanden in enger Zusammenarbeit von SolarPowers e.V. und KanTe statt.

Die Anlage wurde innerhalb von 2 Wochen im November installiert: Zunächst wurde eine Unterkonstruktion errichtet – dabei handelt es sich um ein aufliegendes Aluminiumgestell, das ohne Dachdurchdringung auskommt. Anschließend wurden die 107 Module inklusive der elektrischen Verkabelung installiert.

Die fertige Anlage gehört Solarpowers e.V. Der erzeugte Strom wird direkt in der TU verbraucht. Aus den Erlösen des Stromverkaufs an die Universität will SolarPowers zukünftig Bildungsprojekte im Umwelt- und Klimaschutz finanzieren.

Kompostklo & Kreislauf – Exkursion ENTFÄLLT

Leider müssen wir die geplante Exkursion absagen. Aber sagt uns Bescheid falls ihr interessiert seid, dann es wird evtl. einen wiederholten Versuch im Laufe der (ja noch langen) Saison geben..

Trenn-klo

Trennklo

.. eine wunderbare kleine aber feine Exkursion mit einigen KanTen gabs am letzten Oktoberwochenende – gemeinsam mit ungefähr 15 Teilnehmenden erkundeten wir auf einem kleinen Wald-Wohn-Grundstück in Borkwalde (bei Berlin) ein Kompostklo und die Kackekompostierung. Nach kurzen Theorie-Inputs ging’s auch schon los mit Anwendung:

Ganz haptisch konnten wir das Klo von allen Seiten diskutieren und im Laufe des Tages auch mal ausprobieren.  Weiterlesen

Grauwasserturm Workshop

Grauwasserturm gebaut mit KanTe

Grauwasserturm gebaut mit KanTe

Im Umweltgarten für Geflüchtete am Tempelhofer Feld fand am 8.10.16 der 3,5 stündige Workshop „Grauwasserturm selbst bauen: Kleinstfilteranlage und Gemüseproduktion“ im Rahmen der Bildungsreihe „(Stadt-)gärtnern im Klimawandel“ des Projektes „Urbane Klima-Gärten: Bildungsinitiative in der Modellregion Berlin“ der HU Berlin statt.

Im durch KanTe konzipierten und durchgeführten Workshop wurden die verschieden Abwasserarten Schwarzwasser, Braunwasser, Gelbwasser, Grauwasser und Regenwasser voneinander abgegrenzt und der Grauwasserturm als Reinigungsmethode für Grauwasser im Garten vorgestellt. Durch ein Rollenspiel wurde die Funtionsweise des Filterturms erfahrbar. Weiterlesen

Umbau – Plumpsklo wird Trenntoilette

Auf dem Solidarische-Landwirtschafts-Hof BASTA in Brandenburg, stand ein kleines Toilettenhäuschen – darunter war eine Grube ausgehoben und diese wurde beim Benutzen gefüllt, immer ordentlich mit Sägespänen und so. Doch dann war die Grube voll und das Klo konnte nicht mehr benutzt werden, denn man kam ja nicht gut ran um die Grube auszuschippen und das wäre ja auch „ecklig“ gewesen.20160919_160121

Also haben wir von KanTe das Häuschen abgebaut und an einem „praktischeren“ Ort wieder aufgebaut – diesmal aber als Trockentrenntoilette – mit Klappe durch die Mensch volle Schüsseln oder Kanister mit Urin und Fäzes entnehmen kann, mit Lüftungsrohr und Fliegenschutz und pikobello-fein mit gekauftem Trenneinsatz (Sonst waren alle Materialien recycled und auf dem Hof vorhanden). Außerdem noch schnell nen – abgeschlossenen Extrakompost für die Fäzes angelegt und den Urinschlauch zur Brennesselzucht ins Brennesselbeet gelegt – diese dienen dann als Stickstoffquelle die weitergenutzt werden kann – und fertig ist ne 1a Sanitärlösung mit Vorort-Entsorgung. Weiterlesen

Windrad-Selbstbau-Workshop auf dem Klimacamp erfolgreich!

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Windrad auf dem Klimacamp und Workshopgruppe

Auf dem diesjährigen Klimacamp im rheinländischen Braunkohlerevier fand vom 16.-22.08.2016 ein Windrad-Selbstbau-Workshop statt. Das Windrad war Teil der dezentrale erneuerbare Stromversorgung auf dem Camps.

Angeboten und durchgeführt wurde der Workshop vom erni Kollektiv (www.erni-kollektiv.org) aus Kassel und Berlin und vom KanTe-Kollektiv. Für die Bauweise des Windrads orientierten wir uns an den Ideen und Bauanleitungen von Hugh Piggot (http://www.scoraigwind.com/ und http://scoraigwind.co.uk/). Während der Bauphase gab es fünf Arbeitsstationen: 1. die Holzstation, an der vorwiegend die Rotorblätter gefertigt wurden, 2. die Metallstation, an der die Gondel und der Mast gebaut wurde, 3. die Elektrostation, die sich um die Verkabelung und Verschaltung im Schaltschrank der Anlage kümmerte, 4. die Generatorstation, die sich mit dem Wickeln der Spulen und Gießen des Generator befasste, 5. der Messstation, die sich um die Messung der Stromerzeugung des Windrads und des Stromverbrauchs und deren Visualisierung auf dem Camp kümmerte. Weiterlesen

Workshop zu „Guerilla Composting“ beim Landwirtschafts-Barrios auf dem Klimacamp im Rheinland, August 2016

plakat1-213x300Auf zum Klimacamp im Rheinland vom 19.-29. August

Beim Klimacamp wird es auch ein Landwirtschafts-Barrio geben. Denn: Die industrielle Landwirtschaft ist global für etwa ein Drittel der klimaschädlichen Treibhausgase verantwortlich. Daher ist es extrem wichtig die Themen Klimawandel und Landwirtschaft stärker zusammen zu denken – Gruppen und Menschen zu vernetzen und gemeinsam Widerstand zu leisten.

KanTe macht mit beim Thementag „Guerilla Composting“ am Dienstag, 23.08.2016.

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