kollektiv gemixte Fahrradsmoothies ..

7. September 2017 : 16 – 23 Uhr – Prinzessinnengärten

… gibt’s beim Wandelwochenauftakt in den Prinzessinnengärten. Die Kollektivevernetzung wird mit einem Stand & einem Fahrradmixer am Start sein und freut sich über interessierten und smoothie-schlürfenden Besuch. Schöne Kollektivquartette sind auch dabei. Außer uns sind natürlich noch andere tolle Initiativen da und es gibt Essen, Bühen- und Kinderprogramm und am Ende sogar Musik!
Eine kleine Eintrittsspende ist erwünscht. Mehr Infos auf der Wandelwochenseite.

Podiumsdiskussion „Ideale und Zwänge – Arbeiten im Kollektivbetrieb“

14. September 2017 : Einlass 19 Uhr, Beginn 19.30 Uhr – about blank 

Im Rahmen der Wandelwoche 2017 veranstaltet die Kollektivbetriebe-Vernetzung eine Podiumsdiskussion. Leute aus verschiedenen Berliner Kollektivbetrieben beantworten kritische Fragen von Moderation und Publikum. Etwa: Sind Kollektivbetriebe der derzeit beste Schritt auf dem Weg zu einem fairen miteinander Wirtschaften und in diesem Sinne ein Ort, wo Ideale umgesetzt werden können? Oder handelt es sich auch nur um etwas nettere Arbeitgeber, die letztlich den gleichen Rationalisierungszwängen des Kapitalismus unterliegen, wie alle Anderen? Sind Effizienz und Arbeitsteilung Gegenspielerinnen von Solidarität und Hierarchiearmut?

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Abschluss des Projektes Pedal Powered Shredder

Ende April haben wir unser Projekt „Pedal Powered Shredder“ abgeschlossen. Ziel des Projektes war es gewesen, zwei Proto-Typen fur das mechanische Hackseln mit Pedalantrieb zu entwickeln: einen „Garten-Häcksler“ zum Zerkleinern von Gartenabfallen und einen „PET-Häcksler“ zum Zerkleinern von Plastikflaschen. Unsere Motivation war es, Fahrrad-Maschinen nach dem LowTech-Prinzip zu entwicklen, die relativ „einfach“ selbst gebaut und gewartet werden können, die stromlos und geruchsfrei funktionieren, und mit denen angemessenen Mengen in überschaubarer Zeit zerkleinert werden können.

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Workshop: Holy shit – warum wir Kompostklos haben?!

Am letzten Juli-Tag wird KanTe auf einem großen Pfadfinder-Sommercamp in Mecklenburg-Vorpommern einen Workshop zum Titel „Holy shit – warum wir Kompostklos haben?!“ geben. Das Pfadi-Lager mit ca. 5000 Teilnehmenden im Alter von 11 bis 25 Jahren wird dieses Jahr zum erstem Mal Kompostklos statt sog. „Dixi-Klos“ haben – yey! In unserem Workshop wollen wir gemeinsam mit den Campenden den Nutzen von Kompost-Toiletten, Kompost und Nährstoffkreisläufen erkunden und uns dabei auch ökologische Hintergründe wie Wasserverbrauch und -qualität, (fossilen) Resourcenverbrauch in der Landwirtschaft,  etc. anschauen.

Solarstromversorgung für die Altonale – Straßenfest in Hamburg

Auf der diesjährigen Altonale in Hamburg hat KanTe mit einer 3kW PV-Anlage einige Stände des Straßenfests mit Solarstrom versorgen können. Es gab eisgekühlte Getränke, Cocktails und auch leckerstes Streetfood. Wir haben uns trotz mangelndem Sonnenschein über zahlreiche interessierte Menschen an unserem Stand gefreut. Täglich fand ein Workshop rund um die Anlage und die Möglichkeiten selbst Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen zu können.

Unsere Anlage besteht aus mehreren Modulen, einem Laderegler, Wechselrichter und Batterieblöcken. Die Spitzenleistung beträgt etwa 3kWp. Wir freuen uns über Anfragen zur netzautarken Stromversorgung eurer Veranstaltungen etc.

 

Workshops zu Solarenergie – handwerk@school

Solarzellen liefern Strom für Mini-Motor

In Kooperation mit der SHK-Innung (Sanitär-Heizung-Klempner) macht KanTe eintägige Workshops für 8.-Klässler*innen im Rahmen der handwerk@school-Berufsorientierungstage.

Ein kurzer theoretischer Einstieg leitet die Schüler*innen zu den Themen Energie und Energiewende. Anschließend stellen sie eigene Überlegungen an, wie sie das Klima schützen können. Und dann wird’s schön praktisch: Beim Experimentieren mit Solarzellen und Löten einer eigenen Kleinstanlage können die Schüler*innen das Berufsbild „Anlagenmechaniker*in“ für Solaranlagen kennenlernen:

 

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Umwelt- und Klimaschutzprojekte mit Willkommensklassen

Mit Solarzellen betriebenes Boot

 

Im Jahr 2017 bieten wir eine Workshopreihe im Bereich Umwelt- und Klimaschutz für Willkommensklassen an Charlottenburger Schulen (Berlin) an. Das Angebot können Charlottenburger Schulen kostenfrei nutzen. Es umfasst jeweils 3 -5 Workshop-Tage im Block oder im AG-Format über mehrere Wochen. Am Ende jeder Reihe soll es eine kleine Abschlusspräsentation geben, in der die Schüler*innen ihr Wissen an interessierte andere Klassen weitergeben können.

Inhaltlich geht es um praktisch-haptische Erfahrungen mit Erneuerbaren Energien und Umweltschutz. In Blöcken à vier Schulstunden gibt es Gelegenheit für vieles: Basics des Wortschatzes zu Energie, Umwelt & Technik werden vermittelt. Gleichzeitig sollen die Schüler*innen selbst ganz praktisch forschen und experimentieren und dann selber bauen und basteln. Eigene Erfahrungshorizonte mit Erneuerbaren Energien können dabei in kleinen Gesprächsrunden oder beim Bau ausgelotet und geteilt werden.

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Webinar „Fahrradbetriebener Gartenhäcksler“

In den letzten Monaten hat KanTe, zusammen mit Cadus und der offenen Metall-Werkstatt Linienhof an der Entwicklung eines fahrradbetriebenen Häckslers gearbeitet (hier). So ein Häcksler kann zum Beispiel zum Zerkleinern von Küchen- und Gartenabfällen eingesetzt werden, um diese für die Kompostierung vorzubereiten. Die Ergebnisse unserer Arbeit, also den Prototypen, wollen wir euch nun in einem Webinar vorstellen.

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Seminare für kidz und Jugendliche im IGA-Klassenzimmer

Mitmachunterricht für Grundschule und Sekundarstufe 

KanTe bietet im Rahmen des IGA-Klassenzimmers auf dem Campus der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Berlin-Marzahn 3 unterschiedliche Workshops für Schüler*innen an. Alle Termine liegen zwischen April und Juli 2017. Buchbar sind die Angebote direkt über die Links in den folgenden Workshopbeschreibungen.

(1) Der Workshop Forschung im Garten: Wie wachsen Radieschen? richtet sich an Grundschulklassen und beschäftigt sich mit dem Pflanzenwachstum. Warum wächst eine Pflanze? Was braucht sie dafür? Warum bleibt die eine Pflanze klein und gelb und die andere wird kräftig und grün? Diese Fragen nehmen wir im Radieschen-Workshop genauer unter die Lupe. In kleinen Experimenten und Anschauungsbeispielen finden wir heraus, welche Rolle das Licht für das Wachstum einer Pflanze spielt. Außerdem braucht die Pflanze Boden und Dünger um zu wachsen. Welche Funktion haben die beiden? Und dann sind die Pflanzen auch noch ständig durstig. Wir lernen die Bedeutung von Wasser für die Pflanze kennen. Schülerinnen und Schüler ab der 4. Klasse werden in diesem Workshop zu kleinen Forschern und finden eigenständig Antworten zu diesen Fragestellungen.

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Tomatenseminar am wannseeFORUM

eigenes Bild

In der letzten Novemberwoche waren Lisa und Ari am schönen Wannsee – nicht zum baden, sondern um ein einwöchiges Seminar zum Thema „Ernährung und Globalisierung“ mit Jugendlichen aus einer Kreuzberger Schule mitzugestalten. Das Seminar war vom wannseeFORUM aus organisiert, wir beide waren als Gastdozent*innen zum Leiten von Werkstätten dabei. Im Seminar wollten wir…

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Photovoltaik – Plug&Play – Anlage

Plug&Play – Photovoltaikanlagen zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht zu installieren sind und über einen Steckdosenstecker sofort Strom bereitstellen können.

Im Oktober 2016 haben wir eine Plug&Play-Anlage für ein Einfamilienhaus im brandenburgischen Beeskow errichtet. Sie besteht aus 2 Solarmodulen und einem Modulwechselrichter. Insgesamt hat die Anlage 2 x 120 Watt und speist den erzeugten Sonnenstrom ins Hausnetz ein, wo er direkt zu 100% verbraucht wird.

Diese Art von Photovoltaik-Anlagen eignen sich besonders für Menschen, die nicht über eine eigene Dachfläche oder das nötige Investitionskapital für eine größere Solaranlage verfügen, aber die Energiewende trotzdem aktiv mitgestalten wollen und eigenen erneuerbaren Strom nutzen möchten. Es gibt sie mit Unterkonstruktion für den Garten oder mit Aufhängung für den Balkon im Mietshaus.

 

SolarPowers – Photovoltaikanlage an der TU Berlin

In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein SolarPowers e.V. (http://www.solarpowers.de/) errichtete KanTe eine 30 kW Photovoltaikanlage auf dem Dach der Volkswagenbibliothek in Berlin.

Was vor 2 Jahren als ambitioniertes Projekt von Studierenden der TU Berlin begann, erlebte jetzt einen Höhepunkt mit der Errichtung einer 30 kW PV-Anlage auf dem TU Campus in Charlottenburg. Die Planung der Anlage, Koordination der einzelnen Akteur*innen sowie die Vorbereitung und Durchführung der Baustelle fanden in enger Zusammenarbeit von SolarPowers e.V. und KanTe statt.

Die Anlage wurde innerhalb von 2 Wochen im November installiert: Zunächst wurde eine Unterkonstruktion errichtet – dabei handelt es sich um ein aufliegendes Aluminiumgestell, das ohne Dachdurchdringung auskommt. Anschließend wurden die 107 Module inklusive der elektrischen Verkabelung installiert.

Die fertige Anlage gehört Solarpowers e.V. Der erzeugte Strom wird direkt in der TU verbraucht. Aus den Erlösen des Stromverkaufs an die Universität will SolarPowers zukünftig Bildungsprojekte im Umwelt- und Klimaschutz finanzieren.